Klanginstallationen

Die Klanginstallation „3_fluidum“ ist ein Projekt der Beethovenstiftung und weiterer Beteiligter. Der Verein Bürger.Bad.Godesberg e.V. ist seit 2018 Kooperationspartner.

Die Klanginstallation läuft jetzt schon seit 2012 rund um die Uhr. Im Januar 2013 berichtete der General-Anzeiger darüber. Für den vollständigen Artikel bitte hier klicken. 

Einleitend heißt es in dem Artikel: „Wer zurzeit im Kurpark zwischen Carillon und Stadthalle unterwegs ist, sollte genau hinhören. Dann wird er bemerken, dass die Kurfürstenquelle von einem feinen, gleichmäßigen Klang umgeben ist. Die Dur- und Molltöne verleihen dem Gebäude eine Leichtigkeit, fast scheint es so, als schwebe es in der Luft.“

Daran hat sich seit 2012 nichts geändert. Seit 2017 kümmert sich unser Verein in Zusammenarbeit mit dem Künstler um die Wartung der Installation. Ein Blasebalg im Keller des Trinkpavillons hält permanent die erzeugten Töne.

Wer sich einen optischen und klanglichen Eindruck über ein Video aus dem Jahr 2013 verschaffen möchte, kann diesen Link bei VIMEO anklicken. https://vimeo.com/206749085

Auf der Seite „bonn hoeren“ ist zu lesen:

bonn hoeren – urban sound art / stadt klangkunst

ein projekt der beethovenstiftung für kunst und kultur der bundesstadt bonn in zusammenarbeit mit der stadt bonn, beethoven-haus bonn, beethovenfest bonn, fabrik45, kunstmuseum bonn, initiative hören. medienpartner: wdr 3 kulturradio

2012 wurde das Projekt mit Andreas Oldörp so beschrieben:

mit der berufung zum stadtklangkünstler bonn war ein halbjähriger künstlerischer forschungsaufenthalt [april bis oktober 2012] von andreas oldörp in der stadt verbunden. in dieser zeit hat er u.a. unterschiedliche architektonische räume und städtische situationen in bonn und deren klangenergetischen potentiale untersucht. gleichzeitig gab er am fachbereich architektur der alanus hochschule für kunst und gesellschaft alfter/ bonn seminare zum thema »vom raum zum ort« und bereitete in einem sommerworkshop das sonotopia-projekt 2012 mit architekturstudenten vor. zu pfingsten 2012 stellte sich der neue stadtklangkünstler erstmals mit einem vortrag und gespräch sowie einer raumbezogenen klangsetzung im kunstverein der bonner öffentlichkeit vor. danach folgte eine große klangintervention im aussenbereich im kunstmuseum bonn.
ab anfang dezember 2012 wird ein jahr lang eine neue klanginstallation von andreas oldörp im öffentlichen raum von bad godesberg zu erleben sein.

Nun haben wir das Jahr 2020. Und die Klanginstallation läuft immer noch!

Eine andere Art der Klanginstallation gab es am 25. August 2018. Mehr als eine Stunde sahen und lauschten die begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörer auf der Terrasse des Trinkpavillons dem Klangexperiment mit:

akio suzuki & georges paul & hiromi miyakita. (Fotorechte bei bonn_hoeren)

Begleitet wurde die Performance durch unseren Carilloneur Georg Wagner.

Bei bonn_hoeren heißt es zur Performance:

samstag, 25.8.2018, 16-17 uhr
bonn – bad godesberg,
stadtpark um den trinkpavillon der kurfürstenquelle

hiromi miyakita (jp)
»entfernung und dichte« performance
mit
hiromi miyakita, tanz/choreografie
akio suzuki (jp), diverse instrumente
georges paul (d/gr), saxofon & kontrabass
georg wagner (d), carillon
andreas oldörp (d), klanginstallation

am 25. august 2018 wird im stadtpark bad godesberg um den pavillon der kurfürstenquelle eine einmalige aufführung der japanischen choreografin hiromi miyakita aus kyoto stattfinden. zu dieser tanzperformance hat sie zwei weitere performer eingeladen, den aktuellen bonner stadtklangkünstler akio suzuki und den bonner musiker georges paul. gemeinsam erkunden sie mit tänzerischen und klanglichen mitteln die landschaft des stadtparks, und beziehen dabei sowohl das nahgelegene stand-carillon als auch die seit 2012 permanent klingende installation “3_fluidum” des ehemaligen bonner stadtklangkünstlers andreas oldörp um die kurfürstenquelle in ihre aktionen mit ein.

hiromi miyakita: »ich habe den stadtpark zum ersten mal im januar dieses jahres besucht. als ich auf der terrasse des pavillons der kurfürstenquelle verweilte, den eine klanginstallation von andreas oldörp umgibt, hörte ich unter mir einen klang wie die stimme der erde. es war ein klang, der nichts von der trägheit des unterirdisch fließenden wassers hatte. meine ohren spitzten sich und alle meine sinne erwachten zum leben. als ich in den park blickte, konnte ich in der ferne die vorbeifahrenden autos sehen – und die landschaft verwandelte sich plötzlich in ein panorama. in dem sich öffnenden raum erregten die bewegungen der menschen, die sich durch den park bewegten, meine netzhaut in zeitlupe. ich fühlte mich, als wäre ich bei einer einmaligen aufführung anwesend – wie auf einer umlaufbahn.
klänge ohne pause. mitwirkende, die wie aus dem nichts auftauchen. die einheit von natur und klang. passanten. alles, was sie sehen und hören, wird teil der aufführung.«

ein projekt von bonn hoeren der beethovenstiftung für kunst und kultur der bundesstadt bonn.

in zusammenarbeit mit bürger.bad.godesberg e.v.