02.07.2019 Kurzfilm + Langfilm

Während unter uns unablässig eine Quelle sprudelt, ist das Wasser in anderen Erdteilen äußerst knapp. Das thematisieren ein kurzer und ein langer Film sowie das anschließende Gespräch, das Astrid Weber mit Albrecht W. Hoffmann (Bonner Netzwerk für Entwicklung) und dem Publikum führen wird.

  • Rain is falling“: Kurzspielfilm, Deutschland 2004, 15 Min., Regie: Holger Ernst, Drehbuch: Mahtab Ebrahimzadeh und Holger Ernst
    In einem namenlosen fernen Land kümmert sich ein kleines Mädchen um seine kranke Mutter. Von weit her schleppt das Kind die schweren Wasserkrüge in das ärmliche Haus. Das Wasser ist in dieser von Dürre und Trockenheit geprägten Welt ein kostbares Gut, von dem kein Tropfen vergeudet werden darf. Da beginnt es plötzlich heftig zu regnen… (filmportal.de)
  • „Danke für den Regen“: Dokumentarfilm, Norwegen/UK 2017, 59 Min. (Kurzfassung), Regie: Julia Dahr
    Der kenianische Bauer Kisilu Musya greift zur Kamera und filmt die Auswirkungen des Klimawandels in seinem Dorf. Früher war der Regen für das Dürregebiet, in dem er lebt, ein Segen. Doch nun reißen Sturzfluten die Pflanzen mit sich, und ein verheerender Sturm zerstört sein Haus. Kisilu gibt nicht auf, er organisiert Treffen mit der lokalen Bevölkerung, um sie von der Notwendigkeit lokaler Klimaschutzmaßnahmen zu überzeugen. Die Dokumentarfilmerin Julia Dahr begleitet Kisilu dabei, wie er den Kampf gegen die Zerstörung seiner Ernte und gegen die Ohnmacht im Dorf aufnimmt. Kisilu reist schließlich als Vertreter der Kleinbauern und Kleinbäuerinnen zum UN-Klimagipfel nach Paris und setzt sich auch dort für mutige politische Entscheidungen ein. „Danke für den Regen“ ist ein bewegender Film über den Klimawandel und seine Folgen. (baobab.at)