Der Bürgerentscheid 2018 ist beendet!

DER Bürgerentscheid 2018 ist beendet:

JAAAAAA

Wir haben am Samstag ,04.08.2018,  im Trinkpavillon mit vielen Menschen die Briefwahl-Auszählung begleitet und haben unserer Freude über das Wahlergebnis deutlich Ausdruck verliehen. Bis zum Schluss war es wirklich sehr spannend.

Insgesamt empfinden wir als Verein das Ergebnis als Auftrag und als Weckruf an die politischen Parteien bzw. die politisch Verantwortlichen.

 

Der Auftrag ist eindeutig formuliert: Es muss jetzt sofort ein bürgernahes Konzept für die Stadtteilbäder erarbeitet werden. Dies ist der Auftrag an die politischen Parteien und an die Verwaltung der Stadt Bonn.

Die Erwartung der Bürgerinnen und Bürger ist eindeutig: Es darf jetzt keinen Stillstand geben. Den hatten wir in der Vergangenheit über mehr als 20 Jahre. Erst durch den politischen Druck, der von der Seite des Sports aufgebaut wurde, kam Bewegung in den festgefahrenen Zustand. Das Ergebnis war jedoch ein „Deal“, der vorwiegend die organisierten Vereine beruhigen sollte. Dieses Eis war zu dünn. Deswegen hat es jetzt beim Bürgerentscheid das deutliche Votum zum „Stopp des Wasserlandbades“ gegeben.

 

Der Unterschied zwischen den berechtigten Forderungen aus dem Bereich des Sports und den Forderungen der Bürgerinnen und Bürger für den Erhalt der Stadtteilbäder liegt eigentlich „nur“ in der Frage des Standortes. Dieser ist durch den Bürgerentscheid nun klar definiert.

 

Daher sollten sich die verschiedenen Gruppen, Initiativen, Vereine zusammentun, um der Politik und der Verwaltung regelmäßig Hilfe anzubieten, wenn es sein muss, auch druckvoll. Die Einladung zu einem zeitnahen, konstruktivem Runden Tisch oder ähnlichem wäre da sicherlich sehr hilfreich. Einladende könnten der Oberbürgermeister bzw. die politischen Parteien sein.

 

Die Kommunalwahlen sind schon in Sichtweite. Daher darf es nicht passieren, dass die Bäderfrage verschleppt wird.

 

Die bereits gegründete Bad GmbH sollte aus unserer Sicht nicht „beerdigt“ werden. Es gibt zahlreiche Beispiele, auch im näheren Umfeld, dass eine BÄDER-GmbH die Betreuung aller vorhandenen Bäder übernimmt und mit Erfolg die Bäder betreibt.

In der Mehrheitsentscheidung der Bürgerinnen und Bürger sehen wir aber auch einen Weckruf formuliert. In einer Stadt, deren räumliche Dimension z.B. von Buschdorf bis Mehlem (ca. 20 Kilometer) reicht, wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger nicht nur Stadtteilbäder, sondern z.B. wieder dezentrale Bürgerdienste.

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UND ES IST SOMMER….

WOW, was für ein Sommer

Es ist so wunderbar mollig warm.

Die Freibäder werden endlich mal wieder einen Rekordzulauf haben, also kein Grund für die Stadt die Bäder abzustoßen und der Bürgerentscheid 2018 ist im Endspurt. Der hat auch viele Mitglieder des Vereins in Atem gehalten und zusätzlich immer mal wieder für Hitzewallungen gesorgt.

Nichts desto weniger geht es im Trinkpavillon weiter.

Bei der Tombolla, anlässlich des Sommerfestes der Vereine, haben wir rund 1600 € eingenommen. Das Geld brauchen wir jetzt auch dringend, denn die Stadt „möchte“ uns bei der Sanierung des Brunnenbeckens NICHT unterstützen.

Unser Motto ist und bleibt: WIR PACKEN DAS (Trotzdem) !!!

Bis Ende August laufen wir noch etwas auf Sparflamme, aber dann geht’s wieder weiter mit regelmäßigen Veranstaltungen.