Kurfürstenquelle

Dies ist die Zapfstelle für das Wasser der Kufürstenquelle im Trinkpavillon.

Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs und donnerstags von 15.00 bis 18.00 Uhr und samstags von 11.00 bis 14.00 Uhr.

 

 

Der Trinkpavillon innen.

Der Trinkpavillon außen.

Die Kurfürstenquelle mit Heilwasser befindet sich in Bad Godesberg. Neben dieser Heilwasserquelle gibt es auch noch die Draitschquelle.
„Zwar waren die den Brunnen speisenden Quellen wohl schon zur Römerzeit bekannt, doch beschränkte sich das Wissen um die Heilkraft der „Draitschquelle“, wie sie von alters her heißt, auf die nähere Umgebung. Episode blieb auch der Versuch des Kurfürsten Clemens August (1723 – 1761), die Godesberger Quellen nach dem Vorbild des schon damals weltberühmten Badeortes Spa (im heutigen Belgien) auszubauen.“ (Georg Schwedt, Ferdinand Wurzer und die Gründung des Godesberger Gesundbrunnens).

Bohrstelle für die Kurfürstenquelle

Die Bohrstelle für die Kurfürstenquelle ist in unmittelbarer Nähe des Trinkpavillons.

„Nach der Wahl der Nachbarstadt [Bonn] zur Bundeshauptstadt veränderte sich auch der Charakter Bad Godesbergs. Der 1946 nach der Schließung im Zweiten Weltkrieg wieder aufgenommene Badebetrieb erreichte nicht wieder seine frühere Bedeutung und kam schließlich zum Erliegen. Verkauf und Vertrieb des Mineralwassers hingegen – neben der traditionsreichen ‚Draitschquelle‘ wurde im Jahre 1962 im Stadtpark eine weitere Quelle, die ‚Kurfürstenquelle‘ erbohrt [ca. 70 Meter] – wurde fortgesetzt und intensiviert. … In der 1970 im Stadtpark [Kurpark] eröffneten Trinkhalle [dem Trinkpavillon] wird das Wasser der ‚Kurfürstenquelle‘ ausgeschenkt, im 1977 errichteten Pavillon an der Brunnenallee wird neben der ‚Kurfürstenquelle‘ auch das der ‚Draitschquelle‘ angeboten.“ (s.o.) Bei beiden Wassern handelt es sich um sog. Säuerlinge.

„Das durch die Neubohrung 1961/622 erschlossene Mineralwasser ist also als ein NATRIUM-HYDROGENCARBONAT-CHLORID-SÄUERLING zu bezeichnen. Und in der Zusammenfassung [Fresenius] ist dann noch zu lesen: ‚Die Neubohrung liefert gegenüber der Draitschquelle eine wesentlich größere gewinnbare Menge eines höher konzentrierten, CO2-reichen Mineralwassers. Draitschquelle und Neubohrung besitzen in vergleichbarer Tiefe (…) entsprechende Konzentrations- und Temperatureigenschaften, so daß die mineralwasserführenden Spaltenzonen ähnlichen Bau besitzen dürften …“